Die Laieninitiative feiert 2019 ihr zehnjähriges Bestehen – Anlass für eine Bilanz:

Das Jahrzehnt der Laieninitiative

In einem halben Jahr feiert die Laieninitiative ein Jubiläum. Was ist in den zehn Jahren ihres Bestehens erreicht worden? Nicht viel, könnte man sagen, wenn man an die Durchsetzung ihrer Forderungen denkt. Sehr viel, wenn man  vor Augen hat, wie stark die öffentlich Wahrnehmung der Kirchenkrise inzwischen gewachsen ist.

Gemeinsam mit den anderen Reformbewegungen stemmt sich die Laieninitiative zugleich gegen die Starrköpfigkeit der Hierarchie und gegen die wachsende Interesselosigkeit der Menschen.  Die Kirchenleitung will weitermachen wie bisher, die Menschen verlassen in Scharen die Kirche.

Immerhin hat Papst Franziskus ein neues, offeneres Gesprächsklima in der Kirche zustande gebracht, hat ökumenische Initiativen gesetzt und den Vorrang christlichen Lebens vor der Erfüllung kirchenrechtlicher Vorschriften betont. Aber die reaktionären Gegner des Papstes machen sich immer lauter bemerkbar. Wieder wird die Weihe von Frauen abgelehnt, nicht einmal der Pflichtzölibat wurde bisher aufgehoben, während der Priestermangel immer mehr Katholiken und Katholikinnen um die sonntäglich Eucharistiefeier bringt. Es steht zu befürchten, dass die Ära des Papstes Franziskus zu einem Zwischenspiel wird, so wie das Konzil des Papstes Johannes XXIII., dem ein halbes Jahrhundert Stillstand folgte. Deshalb ist die Laieninitiative wichtiger denn je.

Wir kämpfen gegen die drohende Resignation mit umso lauteren Rufen nach Reformen. Wir kämpfen für eine Kirche, die sich am Evangelium orientiert und den Ballast historischer Fehlentwicklungen abstreift. Dafür bitten wir Sie um Unterstützung.

Symbolbilder der Entwicklung der Laieninitiative

Wir brauchen auch Ihre Stimme für Reformen und gegen Stillstand. Das christliche Leben gemäß dem Evangelium steht auf dem Spiel.

Treten Sie uns bei oder reihen Sie sich unter unsere Unterstützer und Unterstützerinnen ein.