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Was will die Laieninitiative
Hinzugefügt am 18. Mai 2010
Unsere Kirche befindet sich in einer schweren Krise. Sehr viele treten aus oder haben das Vertrauen verloren. Einst lebendiges Glaubensleben wird zunehmend beeinträchtigt. Zahlreiche Pfarren sind ohne eigenen oder geeigneten Seelsorger, immer weniger junge Menschen entschließen sich zum geistlichen Dienst. Ihre Generation versteht diese Kirche nicht mehr.
Unsere Kirche befindet sich in einer schweren Krise. Sehr viele treten aus oder haben das Vertrauen verloren. Einst lebendiges Glaubensleben wird zunehmend beeinträchtigt. Zahlreiche Pfarren sind ohne eigenen oder geeigneten Seelsorger, immer weniger junge Menschen entschließen sich zum geistlichen Dienst. Ihre Generation versteht diese Kirche nicht mehr.
Die Laieninitiative fordert tief greifende Reformen, um die Kirche zu erneuern und ihr eine lebendige Zukunft auch in unserer heutigen Welt zu eröffnen! Doch die vatikanische Religionsbürokratie verweigert dies und will nicht auf das Gottesvolk hören.
Das hat zu einer bedrohlichen Spaltung zwischen einer kirchlichen „Obrigkeit" und den Menschen geführt, die sich immer weniger um das kümmern, was Rom vorschreibt. Dieser Zustand muss durch eine wieder gewonnene Einmütigkeit im Sinne Jesu überwunden werden!
Die Laieninitiative hat konkrete Vorschläge unterbreitet, die von Kardinal Schönborn nach Rom weitergeleitet, aber dort ignoriert wurden:
- Abschaffung des Pflichtzölibats, Wiedereinsetzung der Priester, die verloren gingen
- Weihe und Beauftragung bewährter Laien („Viri probati") zu sakramentalen Diensten
- Volle Gleichstellung der Frauen, im ersten Schritt durch die Berufung zum Diakonat.
Die Laieninitiative hat gemeinsam mit den anderen Reformbewegungen (Plattform Wir sind Kirche, Priester ohne Amt und Pfarrerinitiative) in einer wissenschaftlichen Tagung festgestellt und dies klar begründet: Die Ordnung (Verfassung) der Kirche steht nicht im Einklang mit dem Evangelium und den allgemein anerkannten Grund- und Menschenrechten.
Es hat sich erwiesen, dass noch so berechtigte Anliegen und Vorschläge auf taube Ohren stoßen. Es gibt keine ausreichende Mitwirkung und Mitbestimmung bei der Leitung und Personalauswahl der Kirche. Rom sorgt vor, dass nur „Papsttreue" das Sagen haben und einen Kurs sterilen und unbiblischen „Gehorsams" beibehalten, der unserer Kirche schwer schadet.
Die Laieninitiative will sich damit nicht abfinden! Die Hierarchie kann nur mehr durch einen loyalen, aber offenen und energischen Widerstand zum Umdenken gebracht werden!
Wir rufen die Katholikinnen und Katholiken auf, eine deutlich sichtbare Gemeinschaft zu bilden, die immer größer werden soll und auch durch das Tragen ihres Abzeichens bekennt -
- Wir verlassen die Kirche nicht, denn sie ist unentbehrlich und unersetzlich
- Unter Bewahrung unserer Treue zu ihr lösen wir uns von überholten Vorschriften
- Als selbstbewusste und mündige Christen folgen wir unserem eigenem Gewissen
- Wir gestalten Glaubensleben nach dem Evangelium, wie es heute zu verstehen ist!
Mehr als 12.400 Menschen unterstützen mittlerweile die Laieninitiative - Näheres ist auf der Website www.laieninitiative.at zu erfahren, wo auch das Abzeichen angefordert und eine Unterstützungserklärung abgegeben werden kann. Wir ersuchen Sie um diese!