Aktuelles
Ein neuer Weg muss beschritten werden!
Am 5. März 2010 hat der Vorstand einhellig einen wichtigen Grundsatzbeschluss gefasst. Er zieht die Konsequenzen aus dem Umstand, dass die von mehr als 12.000 Menschen unterstützen Anliegen der Laieninitiative ebenso wie die aller Erneuerungsbewegungen ignoriert werden. Es ist abermals nicht gelungen, mit den Bischöfen in einen Dialog über die dramatisch gewordene Situation zu treten.
Zu Pfingsten, dem Fest des Heiligen Geistes, wird eine Aktion mit dem Ziel starten, dass die überfällige Kirchenreform vom Kirchenvolk selbst in die Hand genommen wird. Es wird der Aufruf ergehen, sich unter Wahrung der Zugehörigkeit und der Treue zur Kirche in aller Offenheit von jenen Vorschriften und Anordnungen zu lösen, deren Befolgung im Widerspruch zur Verantwortung aus dem christlichen Gewissen steht. Ein loyaler und breiter Widerstand soll organisiert werden, um schweren und dauerhaften Schaden von der Glaubensgemeinschaft abzuwenden.
Die in Wirklichkeit längst eingetretene stille Spaltung in eine rückständige Amtskirche einerseits und eine zeitgemäße Glaubenspraxis andererseits muss überwunden werden. Ein neues Bekennertum im Sinne des Evangeliums muss die um sich greifende Verlogenheit abwehren. Das Ansehen der Kirche, das immer mehr leidet, kann nur mehr durch selbständiges und verantwortungsvolles Handeln aller jener wieder hergestellt werden, für die der Glaube eine Zukunft hat.
Die konkreten Vorhaben der Laieninitiative, die dieses Ziel erreichen sollen, werden der Öffentlichkeit am 22. März vorgestellt. Der Aufruf zur Aktion beschränkt sich zunächst auf Österreich, doch ist zu hoffen und zu erwarten, dass sich reformorientierte Kräfte nicht nur hier, sondern auch in anderen Ländern Europas zu gleichartigen und gemeinsamen Schritten entschließen werden.
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Lesen Sie hier den Volltext unseres Memorandums, das wir an den Beginn unserer Bemühungen gestellt haben: